Aktuell

Schulöffnung ab 22.02.

geschrieben von Markus Winterstein

Liebe Eltern,
aufgrund der Entscheidung der Landesregierung wird ab kommendem Montag, 22.02. wieder ein Schulbetrieb möglich sein. „Schulöffnung“ bedeutet allerdings nicht, dass alle Kinder zeitgleich wieder vollumfänglich oder nach Stundenplan tagtäglich in die Schule gehen können.
Aufgrund der Verordnung des Landes ist ein Wechselmodell vorgesehen, bei dem immer nur ein Viertel der Kinder gleichzeitig im Schulhaus unterrichtet werden. Wie dieses Wechselmodell allerdings aussehen kann, soll jede Schule aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen vor Ort selbst entscheiden.
Da wir der Überzeugung sind, dass ein möglichst regelmäßiger Unterricht für alle Kinder stattfinden soll, haben wir uns – auch aufgrund der sehr guten Erfahrungen damit in der Zeit nach Pfingsten 2020 – wieder für einen Unterrichtsrhythmus entschieden, wonach jedes Kind alle zwei Tag Unterricht hat.

Alle Informationen zu unserem “Schulöffnungskonzept“ wurde per Mail an die Elternvertreter/innen der einzelnen Klassen zur Weiterleitung an alle Eltern verschickt (Stand: 17.02., 15.20 Uhr)

Informationen zur Notbetreuung (bisherige Regelung bleibt bestehen)
Alle Maßnahme zur Kontaktreduktion können nur dann wirksam werden, wenn die „Notbetreuung“ ausschließlich dann in Anspruch genommen wird, wenn dies zwingend erforderlich ist, d.h. eine Betreuung auf keine andere Weise sichergestellt werden kann.

Voraussetzung ist grundsätzlich, dass beide Erziehungsberechtigten tatsächlich durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind und auch keine andere Betreuungsperson zur Verfügung steht.
Es ist deshalb für die Teilnahme an der Notbetreuung zu erklären, dass
a) die Erziehungsberechtigten beide entweder in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben und
b) sie dadurch an der Betreuung ihres Kindes tatsächlich gehindert sind.
Es kommt also nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in Präsenz außerhalb der Wohnung oder in Homeoffice verrichtet wird. In beiden Fällen ist möglich, dass die berufliche Tätigkeit die Wahrnehmung der Betreuung verhindert. Es kommt auch nicht darauf an, ob die berufliche Tätigkeit in der kritischen Infrastruktur erfolgt.
Bei Alleinerziehenden kommt es entsprechend nur auf deren berufliche Tätigkeit bzw. Studium/Schule an

Es gibt keine Formvorschriften für die Beantragung oder den Nachweis der Voraussetzungen für die Aufnahme in die Notbetreuung. Die Erklärung der Erziehungsberechtigten kann gegenüber der Schule (bzw. für kommunale Betreuungsangebote gegenüber dem Träger) also mündlich, fernmündlich, elektronisch, aber auch schriftlich abgegeben werden.

Es gilt vielmehr der dringend an die Erziehungsberechtigten zu richtende Appell, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist.

Unsere „Schulische“ Notbetreuung findet weiterhin von 8.00 bis 12.30 Uhr statt.
Für Kernzeitkinder in der Notbetreuung beginnt bereits ab 11.30 Uhr die weitere Betreuung durch unser Kernzeitteam.
Bitte informieren Sie uns bei Bedarf einer Notbetreuung für Ihr Kind per Mail, ebenso wenn Sie eine erweiterte Kernzeitbetreuung benötigen.

WICHTIGER HINWEIS: Welche Kinder sind von der Notbetreuung ausgeschlossen?
Wie für den Schulbesuch gilt auch für die Notbetreuung ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für Personen, die
– in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind, soweit die zuständigen Behörden nichts Anderes anordnen oder
– sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 10 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, oder
– typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen.
Ein Zutritts- und Teilnahmeverbot besteht jedoch nicht mehr, wenn eine Pflicht zur Absonderung, z.B. durch die Möglichkeit der „Freitestung“, endete.

Die entsprechende Corona-VO finden Sie hier.